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Die folgenden Bilder aus der Tautenhainer Raketenbrigade von 1981-82 wurden im Geheimen photographiert und mir vor kurzem von einem ehemaligen Kameraden zugeschickt.
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Zwei getarnte Rampen (dazu zwei LKW) im Raketenausbildungsgelände (RAG), welches sich als Sperrgebiet gleich hinter die Kaserne anschloß
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Die Rampenbesatzung verlädt die stundenlang akribisch zu reinigenden Stahlkisten mit den empfindlichen Meßinstrumenten wie Kreisel, Theodolit und Holzstative in die Seitenbunker.
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Rampe mit Plane, Warten auf den Gefechtskopf.
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So sieht die Raketenstartrampe MAZ 543 von vorn aus. Zwischen dem geteilten Fahrerhaus liegt die Raketenspitze (der Gefechtskopf), allerdings hier von einer Plane bedeckt, wie sie während eines Marsches benutzt wurde. Dabei liegt die Rakete horizontal auf der Rampe. Man sieht hier die Marschvorbereitung und das Enttarnen der Rampe, daneben Tarnnetz und die Tarnstangen.
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Härtetest mit Gasalarm
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Normalerweise konnte der Fahrer beim Tarnen „seines“ Urals auf keinerlei Unterstützung hoffen. Das hier ist ein Ausnahmefall, den anscheinend ein Boiler (Offizier) gesondert befohlen hatte.
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Einsammeln und Verladen der von den Rampenbesatzungen beim Stellungswechsel liegengelassenen Tarnnetze auf den Spieß-Ural. Daß mal jemand dabei mit anpackte, war wie ein Sechser im Lotto, denn normalerweise befand sich an diesen Plätzen außer dem Spieß-Ural und seiner Besatzung zu diesem Zeitpunkt schon kein Mensch mehr. Im Winter waren diese Netze voller Schlamm und Eis und sagenhaft schwer.
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Wenn am LkW einmal gar nichts mehr ging, kamen die Werkstattsoldaten zur Fehlersuche. Diese stinkenden Schwarzkombis mit ihren Fettflecken, Flicken und Löchern, die auch schon einige Rekruten vor uns am Leibe hatten, trugen wir auch, sobald wir zur Wartung an die Fahrzeuge mußten.
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Tarnen, aber immer schön mit umgehängter Gasmaskentasche!
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Härtetest mit Gasalarm und Feuer, der Boiler daneben treibt an und stoppt die Zeiten.
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Siehe vorheriges Bild.
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Und wieder Tarnen des Urals - siehe oben.
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Ku-Klux-Klan? Die „geliebte grüne Plane“(immer in der Gasmaskentasche mitzuführen) sollte uns angeblich vor chemischen, biologischen und Kernwaffen schützen. Natürlich ein Witz mit Anlauf!
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Anziehen der Schutzausrüstung in genormter Zeit, beliebte Straf-oder Schikaneübung der Boiler
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Aufbauen des kostspieligen Kreisels für die Zielausrichtung der Rakete durch die Richtkanoniere K2 (Uffz) und K3 (Soldat). Das hölzerne Stativ bereits aufgestellt.
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Härtetest mit Gasmaske
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Der Zugführer des Feuerzuges, zu dem ich als K7 auch gehörte, fragt im Feldlager an einer „Wandzeitung“ das Wissen eines Rekruten ab. Dieser muß die an der Rampe vorgeschriebene Panzerhaube mit eingebauten Lautsprechern und Kehlkopfmikrofon tragen. (Außerdem Kalaschnikow mit Magazintasche)
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Gruppenphoto von den EK’s 86/2 der ersten technischen Batterie mit freundlicher Genehmigung von P. Schmidt (3. v. r. stehend). U. a. zuständig für die Versorgung der Startbatterien mit Raketentreibstoff und Oxydator.
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Rakete kurz vor dem Start, alle Kabel schon angeschlossen (schwarz, am Raketenteller sichtbar) . Beim realen Start der Rakete verbrannten sämtliche Steuerkabel und mußten ersetzt werden. Während der Übungen (“Komplexe”) herrschten ungeheurer Zeitdruck und Hektik, um die Rakete startklar zu machen: Betanken der Rakete unter Vollschutz, Anbringen sämtlicher Kabelsätze, Zielprogrammierung der Rakete etc. Eine Startrampe konnte maximal eine Rakete pro Stunde abschießen, und das war selbst für eingespielte Rampenbullen nur durch körperliche und geistige Höchstleistung machbar, angetrieben vom ständigen Gebrüll der Boiler.
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In Tautenhain stationierte taktische Boden-Boden-Lenkwaffe Scud-B, wahlweise mit konventionellem oder atomarem Gefechtskopf bestückbar.
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